Gestern & Heute

Dienstag, 23. April 2013

Gestern & Heute II

Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, war ich froh dass er da war. Er hat mir gezeigt, dass ich nicht einsam bin. Aber das war mir in dem Moment nicht klar. Ich starrte ihn einfach nur perplex an und wunderte mich. Die ganze Zeit war ich einfam und habe niemanden in dieser Weite gesehen. Nicht einmal ein kleines Insekt und jetzt spaziert dieses Kaninchen einfach neben mich und starrt in die Ferne.
Lange saßen wir so da und beachteten uns nicht. Ich hatte viel Zeit über alle Nachzudenken. Mein Leben. Meine Familie. Meine Freunde. Einfach über mein ganzes dasein.

Heute denke ich vorsichtig an diese Zeit zurück. Ich bin nicht mehr auf der Wiese, nicht mehr in dieser Weite und nicht mehr in dieser Unendlichkeit. Auch meinen Stuhl habe ich nie wieder gefunden.
Trotzdem, diese Zeit hat mir geholfen über mein Leben nachzudenken. Über den Zweck. Über mein Verhalten.
Ich bin mir sicher ich weiß nun besser was richtig oder falsch, gut oder böse ist.
Heute habe ich beschlossen mein Leben zu ändern.

END by Mimo-Chan

Montag, 22. April 2013

Gestern & Heute I

Gestern saß ich auf einem Stuhl weit entfernt der Realität.
Weiches Gras umspielte meine Füße und die Blumen dufteten lieblich. Als ich aufstand und mich langsam von dem Stuhl entfernte sah ich den wolkkenlosen blauen Himmerl und die unendliche Weite.
Bis in die Unendlichkeit erstreckt sie sich, bedeckt mit Gras und Blumen.
Unendlichkeit ist etwas großes, nicht fassbares. Als ich so da stand konnte ich es nicht begreifen, es nicht fassen. Die Unendlichkeit erschien mir so weit.
Ich lief und lief und lief und kam nirgends an. Ich entfernte mich nur von meinem Stuhl.
Irgendwannn ließ ich mich fallen und betrachtete die Unendlichkeit des Himmels. Auch er hatte keinen Anfang und kein Ende. Er bestand nur aus purer Weite. Er fing nirgends an und hörte nirgends auf.
Diese Weite machte mir Angst. Angst verloren zu sein. Angst meinen Ausgangspunkt nicht mehr zu finden. Angst vergessen zu sein.
Verloren wie ich war lag ich einfach nur herum. Irgendwo in der Unendlichkeit zwischen Himmel und Erde.
Das Kaninchen bemerkte ich erst gar nicht, doch es war da. Langsam setzte es sich neben mich und starrte mit mir in die Ferne.
...
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