I´m about to say

Montag, 3. Februar 2014

Lang, lang ist´s her | Wiedersehen

Lang, lang ist´s her.
Noch weiß ich nicht ob das Wiedersehen allzu langfristig ist. Kann ein Wiedersehen überhaupt langfristig sein? Ich meine, In dem Moment, in dem man sich sieht ist das Wiedersehen geschenen. Da man sich in diesem Moment ja wiedersieht. Wie kann das Wiedersehen also lang sein?
Naja, ich hoffe einfach, dass wir uns öfters wiedersehen.
Jetzt sitzen wir also hier und sinnieren über das Wiedersehen ohne uns Gedanken über das heir und jetzt zu machen. Dabei ist das doch wichtiger,
oder?

END by Mimo-Chan

Samstag, 5. Oktober 2013

Anrufer

Wenn ich wüsste was ich tun soll, säße ich jetzt nicht hier.
Wenn ich wüsste was ich machen möchte, säße ich jetzt nicht hier.
Wenn ich wüsste was ich denken soll, säße ich wahrscheinlich trozdem hier.
Wenn ich wüsste wer gleich anruft, säße ich sehr wahrscheinlich trozdem hier.
Entweder ich weiß es oder ich weiß es nicht.
Manchmal weiß ich es, manchmal nicht.
Aber sobald etwas dazwischen kommt, ist es mir egal.
Wie jetzt.
Jetzt ruft mich jemand an.
Jetzt ist mir egal was ich tun soll, machen möchte, denken soll. Ich verscwende meine Gedanken nur an den Anrufer.

END by Mimo-Chan

Sonntag, 29. September 2013

Leben & Kreislauf

Die lange Straße auf der ich wandere wird und wird nicht kürzer.
Je schneller ich laufe desto weniger erreiche ich mein Ziel.
Je langsamer ich werde desto kürzer scheint der Weg.
Ein endloser Kreislauf des Laufens, ohne Entkommen. Selbt wenn ich den Weg verlasse kome ich immer wieder auf ihn zurück und es scheint als müsste ich wieder von vorne anfangen.
Weit hinten kann ich die anderen sehen, aber nie schaffe ich es sie einzuholen. Manchmal komme ich näher. Meistens entferne ich mich.
Ob ich jemals ankommen werde?
Ich bin mir nicht sicher.
Aufgeben werde ich nie!

END by Mimo-Chan

Dienstag, 6. August 2013

Hitze

Hitze.
Hitze.
Hitze
Alles was ich weiß ist Hitze.
Die Luft Flimmert, das Eis Schmilzt.

END by Mimo-Chan

Mittwoch, 24. Juli 2013

Frösche und Prinzen

Man sollte nie auf einen Frosch treten.
Erstens, weil es glitschig ist,
zweitens, weil dein Schuh schmutzig wird,
drittens, weil der Frosch dann tot ist.
Man sollte Frösche auch nicht überfahren, steinigen, verunstalten oder ihn anschreien. Lasst den Frosch einfach Frosch sein.
Erstens, weil der Frosch lebt,
zweitens, weil der Frosch nicht beschmutzt werden will,
drittens, weil der Frosch euch dankbar sein wird.

Auf Prinzen würde niemand treten.
Erstens sie sind nicht glitschig,
zweitens sie machen deinen Schu nicht schmutzig,
drittens sie sind dann auch nicht Tot.
Man würde ihn auch nicht überfahren, steinigen, verunstalten oder ihn anschreien. Einen Prinz lässt jeder Prinz sein.
Erstens, weil auch Prinzen leben,
zweitens, weil auch er niemanden beschmutzen will,
drittens, weil er ein Mensch ist.

Also: tritt niemals auf einen Frosch, auch Frösche sind Prinzen.

END by Mimo-Chan

Samstag, 13. Juli 2013

Bewusstsein

Ein Wind der keiner ist, ist kein Wind. Vielleicht ist er eine Böhe, aber ein Wind ist er nicht. Er ist auch kein Sturm. Vieleicht ist er ein Luftzug. Oder auch nur ein Atemzug. Vielleicht ist er ein Wind, vielleicht aber auch nicht. Er kann vieles sein, wenn er will, aber ein Wind ist er nicht. Vielleicht ist er eine Bewegung der Luft, vielleicht auch nicht.
Wann weiß er, dass er der Wind ist?

Wann weiß ich, was ich bin?

END by Mimo-Chan

Freitag, 12. Juli 2013

Fenster

Der Wind weht durch die Bäume und ich wünschte ich säße da draußen und könnte ihn spüren. Den Wind. Die Grünen Blätter. Der Geruch des Lebens. Aber ich sitze hier in einem Stickigen Raum und zwischen mir und der Freiheit ist eine große Glasscheibe. Ein Fenster.
Das Fenster trett uns. Es trennt nicht nur Orte, es trennt auch Welten. Meine kleine stickige, graue Welt und die grüne, weite Freiheit. Wie gern würde ich dort sein, aber ich bin nicht hier. Ich bin auf der anderen Seite. Der Wind weht wieder, aber hier regt sich kein Lüftchen. Die Verschiedenheit dieser beiden Welten ist atemberaubend. Auf einer Seite nichts als Frische und auf der anderen Seite nur grauer Beton und ich. Das Fenster ist schmutzig. Die Gegebenheiten dieser beiden Welten haben ihm zu schaffen gemacht. Von außen schlägt Regen dagegen und von innen wird es von Fingern begrabscht. Armes kleines Fenster. Aber heute scheint die Sonne. Sie scheint so stark, dass man jeden einzelnen Fleck bewundern kann den das Fenster über sich ergehen lassen musste.
Armes kleines Fenster. Es sieht zwei Welten. Die Welt draußen. Die Welt drinnen.
Und doch gehört es zu keiner.

END by Mimo-Chan

Sonntag, 7. April 2013

Winter 2013

Warm.
Die Sonne brennt herab aber das stört mich nicht. Ich sauge die Wärme in mich auf und genieße sie.
Das Gras umspielt meinen Körper und kitzelt mich immer wieder. Der Boden ist kühl.
Vögel zwitschern in den Bäumen und die Wolken lassen sich nicht blicken, der Himmel ist klar und blau.

Genau das wünsche ich mir. Wo ist der Sommer? Wo ist die Wärme?
Mir ist kalt.

END by Mimo-Chan
logo

Storys by Mimo-Chan

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Lang, lang ist´s her...
Lang, lang ist´s her. Noch weiß ich nicht ob das Wiedersehen...
Mimo-Chan - 3. Feb, 17:15
Anrufer
Wenn ich wüsste was ich tun soll, säße ich jetzt nicht...
Mimo-Chan - 5. Okt, 12:00
Leben & Kreislauf
Die lange Straße auf der ich wandere wird und wird...
Mimo-Chan - 29. Sep, 19:10
Hitze
Hitze. Hitze. Hitze Alles was ich weiß ist Hitze. Die...
Mimo-Chan - 6. Aug, 11:30
Frösche und Prinzen
Man sollte nie auf einen Frosch treten. Erstens, weil...
Mimo-Chan - 24. Jul, 17:57

Links

Suche

 

Status

Online seit 4724 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 3. Feb, 17:15

Credits


First Step
Gestern & Heute
I´m about to say
Jason
Raerith
Schüler
Welt
Zwischen den Zeilen
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren