Die Welt.
Groß und Schön.
Harmonie und Zwietracht.
In dieser Welt wohne ich. Auch wenn meist das negative überwiegt, für mich zumindest.
Krieg und Frieden.
Grün und blau.
Wenn man diese Farben überhaupt sehen kann. Nicht jeder Mensch kann diese Farben sehen. Nur wenige Menschen hier können mehr als zwei Farben sehen. Ich kann mehr sehen. Ich sehe alle Farben.
grünes Gras und brauner Dreck.
Grüner Schimmel und Gelbe Blumen.
Den meisten Menschen fällt so etwas nicht auf. Sie sehen ja nur gelb und grau. Ihnen fällt nich auf, wie die Welt wirklch ist. Sie sehen nicht ihre Feinheiten und haben kein Gespür für Dekoration.
Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Für Menschen wie mich, die alles sehen, ist es grausam, wenn man in eine Wohnung geht und alles in verschiedenen Farben dekoriert ist. Es ist eirklich grausam, jedes mal in quitschbunte Behausungen einzutreten.
Jedenfalls ist den Menschen das nicht klar. Menschen wie ich machen ihnen Angst. Sie verfolgen uns nicht, und töten uns auch nicht, aber sei machen uns das Leben schwerer, als es onehin schon ist.
...
to be continiued by Mimo-Chan
Mimo-Chan - 27. Feb, 11:22
Jetzt habe ich schon zwei Geschichten geschrieben *lach* :)
Es tut mir immer gut einfach meine Hirngespinste aufzuschreiben, einfach so frei heraus.
Eigentlich ist es mir egal, ob sie jemandem gefallen. Aber es würde mich echt interessieren ob sie jemand gelesen hat. :3
Meinungen sind erwünscht!
LG Mimo-Chan
Mimo-Chan - 21. Feb, 19:19
Jason kenne ich schon ewig. Seit meinem 4. Geburtstag um genau zu sein. Damals haben wir uns allerdings noch nicht so gut verstanden wie jetzt. Aber jetzt sind wir die besten Freunde. in der 7. Klasse zum Beispiel, als wir auf Klassenfahrt waren, hat uns niemand trennen können. Wir hiengen immer zusammen. Das tun wir auch heute noch. Jason kann ich alles erzählen. Ich kann ihm sagen, wie sehr ich unsere Mathelehrerin hasse oder wie verliebt ich gerade bin. Okay, ich habe ihm nie gesagt in wen ich verliebt bin, aber danach hat er auch nie gefragt.
Ich bin ihn ihn verliebt. In seine Augen, seine blonden Haare, in seine ganze Art. Wie er lacht, wenn er etwas lustig findet. Wie er herumtorkelt, wenn er betrunken ist. Wie friedlich er ist, wenn er schläft. Allerdings konnte ich es ihm noch nie sagen. Ich traue mich einfach nicht. Es ist ganz schön schwer, jemandem, den man schon ewig kennt, zu beichten, dass man ihn liebt.
Aber er hat auch schwierige Seiten. Jason ist krank. In bestimmten Abständen muss er Tabletten schlucken. Außerdem muss er oft zum Artzt. Aber trotzdem liebe ich ihn. Jason kann man einfach nur lieben. Zumindest aus meinen Augen. Ich wünsche mir, dass ich ihm irgendwann sagen kann, wie sehr ich ihn liebe.
Gestern ist Jason gestorben.
END by Mimo-Chan
Mimo-Chan - 20. Feb, 19:13
Vorsichtig trage ich die Blume in der Hand. Ich habe beschlossen sie mit zu nehmen. Einfach so. Ich finde sie schön.
Ich habe beschlossen zu gehen. Er war nicht da. Gestern war er auch nicht da. Sonst war er jeden Tag da. Nur heute nicht. Und gestern nicht. Einfach so. Warum?
Verträumt laufe ich gegen einen Baum. Nein, kein Baum. Viel zu weich für einen Baum. Und knochig. Erschrocken sehe ich auf. Er ist doch gekommen. Hier. Jetzt. Und ich habe ihn umgerannt. Ich bin einfach so in ihn reingerannt. Oder besser gesagt gelaufen. EIgentlich war ich gar nicht so schnell.
Verlegen sieht er mich an. Warum ist er verlegen? Ich habe ihn doch umgelaufen. Nervös starrt er auf die Blume in meiner Hand. Verwirrt trete ich einen Schritt zurück, aber er kommt mir nach. Mit seinen großen blauen Augen sieht er mich an.
"Die ist für dich."
END by Mimo-Chan
Mimo-Chan - 18. Feb, 15:26
Ich sehe es schon von weitem. Na gut, es ist ja auch nicht zu übersehen. Die Tatsache die nicht zu übersehen ist: er ist wieder nicht da. Leer. Die Bank ist leer und das sehe ich schon von weitem. Es ist für jeden sichtbar der weiß nach was er sucht. Und ich weiß nach was ich suche.
Ich suche nach einem großen Jungen mt etwas zu langen Haaren. Jeden Tag sitzt er hier. Jeden Tag. Nur gestern saß er nicht da. Nur gestern und heute.
Vielleicht kommt er ja später. Gelangweilt gehe ich zu meinem Platz. Auch heute Stimmt etwas nicht. Und zwar sehr offensichtlich. Nicht nur, dass er nicht daist, nein auf meinem Platz liegt auch noch eine Blume. Aber nicht nur irgendeine Blume, nein. Keine Blume von einer Wiese. Nein, eindeutig eine Blume aus einem Blumengeschäft. Lang, gerade, ordentlich. Genau da wo ich immer sitze. Beinahe auf den Zentimeter genau.
Bei näherer Betrachtung merke ich, dass jemand einen Zettel an der Blume befestigt ist.
"Für dich"
Mehr nicht. Einfach nur die schlichten Worte "für dich". Aber für wen? Wer schenkt einer Bank einer Blume? Ich bin mir sicher, dass es irgendwo einen oder mehrere Bankfettischisten gibt. Naja, das ist schon sehr seltsam. Wer möchte denn gerne eine Bank zur Freundin? Oder aber ...
Irgendjemand beobachtet mich. Irgendjemand der mich jeden Tag hier sieht. Der so tut als täte er nichts nur um mich zu sehen. Aber das würde bedeuten, die Blume ist wirklich für mich. Aber wer kann das schon sagen? "Für dich" könnte jeder sein. Warum also?
...
to be continued by Mimo-Chan
Mimo-Chan - 17. Feb, 15:46
Jeden Tag sitzt er da, immer am gleichen Platz. Was genau er da eigentlich macht ist mir unklar, aber er sitzt da. Jeden Tag. Jeden Tag komme auch ich hier an diesen Platz. nur um ihn zu sehen. Ich tue nichts, zumindest für aussenstehende. Für Menschen die wissen was ich hier tue vermag es langweilig erscheinen. Aber das ist es nicht. Genauer gesagt ist es sogar sehr interessant.
Es ist interessant ihm zuzusehen wie er einfach nur da sitzt. Mehr tut er gar nicht. Er sitzt einfach nur da. Manchmal frage ich mich was er da eigentlich macht, da er ja offensichtlich nichts macht. Wenn ich mir diese Frage stelle muss ich mich aber auch fragen was ich hier eigentlich tue: nämlich auch nichts. Nagut ich starre ihn an, aber das zählt nicht. Nicht so ganz zumindest.
Aber heute ist etwas seltsam. Er ist nicht da. das gab es noch nie. Seit zwei Monaten komme ich nun hier an diesen Platz und immer war er da. Heute nicht. Der Lehre Platz zwei Bänke weiter weg macht mich nervös. Ich bin doch extra gekommen um ihn zu sehen, aber er ist nicht da.
Nichts ist da was mich jetzt interessiert. Weder die kleinen Kinder die die Tauben jagen, noch die alten Menschen die hier spazieren gehen. Das Herz dieses Parks fehlt. Der große Schlanke Junge mit den etwas zu langen Haaren. Einfach weg. Warum tut er so etwas?
Deprimiert warte ich noch eine Stunde. Er kommt nicht. Die Bank bleibt leer. Kein Junge der dort sitzt. Nur die Einsamkeit dieser Bank.
Betrübt stehe ich auf und gehe. Vielleicht sitzt er ja morgen wieder da?
...
to be continued. By Mimo-Chan
Mimo-Chan - 17. Feb, 14:16