Gestern & Heute I

Gestern saß ich auf einem Stuhl weit entfernt der Realität.
Weiches Gras umspielte meine Füße und die Blumen dufteten lieblich. Als ich aufstand und mich langsam von dem Stuhl entfernte sah ich den wolkkenlosen blauen Himmerl und die unendliche Weite.
Bis in die Unendlichkeit erstreckt sie sich, bedeckt mit Gras und Blumen.
Unendlichkeit ist etwas großes, nicht fassbares. Als ich so da stand konnte ich es nicht begreifen, es nicht fassen. Die Unendlichkeit erschien mir so weit.
Ich lief und lief und lief und kam nirgends an. Ich entfernte mich nur von meinem Stuhl.
Irgendwannn ließ ich mich fallen und betrachtete die Unendlichkeit des Himmels. Auch er hatte keinen Anfang und kein Ende. Er bestand nur aus purer Weite. Er fing nirgends an und hörte nirgends auf.
Diese Weite machte mir Angst. Angst verloren zu sein. Angst meinen Ausgangspunkt nicht mehr zu finden. Angst vergessen zu sein.
Verloren wie ich war lag ich einfach nur herum. Irgendwo in der Unendlichkeit zwischen Himmel und Erde.
Das Kaninchen bemerkte ich erst gar nicht, doch es war da. Langsam setzte es sich neben mich und starrte mit mir in die Ferne.
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